Lohnt sich Airbnb in Wien? Die ehrliche Analyse 2026
Realistische Einnahmen, versteckte Kosten und rechtliche Hürden – alles was Sie wissen müssen, bevor Sie mit Airbnb in Wien starten. Inkl. kostenlosem Ertragsrechner.
Die Wahrheit über Airbnb-Einnahmen in Wien
"Mit Airbnb kann man in Wien richtig Geld verdienen!" – das hören Sie überall. Aber stimmt das wirklich? Als Airbnb-Management-Agentur mit jahrelanger Erfahrung in Wien geben wir Ihnen die ehrliche Antwort: Ja, aber es kommt darauf an.
In diesem umfassenden Guide analysieren wir realistisch, ob sich Airbnb in Wien für Sie lohnt. Wir zeigen Ihnen konkrete Zahlen, versteckte Kosten und die rechtlichen Rahmenbedingungen – damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
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Jetzt Ertrag berechnenRealistische Einnahmen: Was können Sie erwarten?
Die Einnahmen variieren stark je nach Bezirk, Größe, Ausstattung und Saison. Hier sind realistische Durchschnittswerte aus unserer Praxis:
Typische Airbnb-Einnahmen in Wien nach Wohnungsgröße
1-Zimmer (30-45m²)
€1.200-1.800
pro Monat
2-Zimmer (50-70m²)
€1.800-2.800
pro Monat
3-Zimmer (80-100m²)
€2.500-4.000
pro Monat
Wichtig: Diese Zahlen beziehen sich auf gut optimierte Listings mit professionellen Fotos, durchdachter Preisgestaltung und guten Bewertungen. Ohne Optimierung liegen die Einnahmen oft 30-40% niedriger.
Die besten Bezirke für Airbnb in Wien
- 1. Bezirk (Innere Stadt): Höchste Preise, 90-120€/Nacht für 2-Zimmer
- 2. Bezirk (Leopoldstadt): Gute Nachfrage durch Prater-Nähe
- 7. Bezirk (Neubau): Beliebt bei jungen Touristen, Hipster-Flair
- 4. Bezirk (Wieden): Zentral, gute Anbindung, stabiler Markt
- 8. Bezirk (Josefstadt): Charmant, kultiviert, gute Bewertungen
Die Kosten: Was oft übersehen wird
Viele Neueinsteiger unterschätzen die Kosten. Hier ist eine ehrliche Aufstellung:
Laufende Kosten
- Reinigung: €40-80 pro Gästewechsel (je nach Größe)
- Wäsche & Verbrauchsmaterial: €10-20 pro Buchung
- Airbnb-Servicegebühr: 3% vom Buchungsumsatz
- Verschleiß & Reparaturen: €50-150 pro Monat
- Strom, Heizung, Internet: Höher als bei Langzeitmiete
Einmalige Kosten
- Professionelle Fotos: €150-400
- Erstausstattung (Bettwäsche, Handtücher, Basics): €500-1.500
- Smart Lock: €150-300 (empfohlen für Self-Check-in)
Beispielrechnung: 2-Zimmer-Wohnung, 6. Bezirk
Brutto-Einnahmen: €2.400/Monat (bei 70% Auslastung)
Minus Reinigung (8x): -€480
Minus Airbnb-Gebühr: -€72
Minus Verbrauchsmaterial: -€120
Minus Verschleiß: -€100
= Netto: ca. €1.628/Monat
Der rechtliche Rahmen: Die 90-Tage-Regel in Wien
Das Wichtigste zuerst: In Wien gilt die 90-Tage-Regel. Das bedeutet, Sie dürfen Ihre Wohnung maximal 90 Tage pro Jahr kurzfristig vermieten – es sei denn, Sie erfüllen bestimmte Voraussetzungen.
Wann dürfen Sie länger vermieten?
- Ausnahmebewilligung der MA 37: § 129 Abs. 1a BO, max. 5 Jahre, nicht in Wohnzonen
- Widmung als Beherbergungsstätte: Bei gewerblicher Widmung gilt die 90-Tage-Grenze nicht
- Hybridmodell: 90 Tage Airbnb + 30+ Tage Mittelfrist-Vermietung
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Jetzt kostenlos prüfenMehr Details zur rechtlichen Situation finden Sie in unserem ausführlichen Artikel: 90-Tage-Regel Wien: So vermieten Sie legal auf Airbnb
Airbnb vs. Langzeitmiete: Der Vergleich
Die entscheidende Frage: Lohnt sich der Mehraufwand gegenüber einer klassischen Langzeitmiete?
Airbnb (Kurzzeitvermietung)
- 40-100% höhere Einnahmen möglich
- Flexibilität (Eigennutzung möglich)
- Kein Mietrechtsschutz für Gäste
- ⚠️ Mehr Aufwand & Zeit
- ⚠️ Saisonale Schwankungen
- ⚠️ 90-Tage-Limit (ohne Ausnahme)
Langzeitmiete
- Stabile, planbare Einnahmen
- Kaum Aufwand nach Vermietung
- Keine rechtlichen Einschränkungen
- ⚠️ Niedrigere Einnahmen
- ⚠️ Keine Eigennutzung möglich
- ⚠️ Starker Mieterschutz
Für wen lohnt sich Airbnb in Wien?
✅ Airbnb lohnt sich besonders für:
- Immobilienbesitzer mit Ausnahmebewilligung: Ganzjährig über 90 Tage vermietbar
- Wohnungen in Top-Lagen: 1.-9. Bezirk, Nähe zu Sehenswürdigkeiten
- Gut ausgestattete, moderne Wohnungen
- Besitzer, die Flexibilität schätzen (z.B. zeitweise Eigennutzung)
❌ Airbnb ist weniger geeignet für:
- Wohnungen in Außenbezirken ohne touristische Attraktionen
- Kleine Studios unter 30m² (Reinigungskosten zu hoch)
- Besitzer ohne Zeit und ohne Budget für Management
- Wohnungen in Gebäuden mit WEG-Verbot für Kurzzeitvermietung
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Tipps für maximale Einnahmen
Wenn Sie sich für Airbnb entscheiden, hier unsere Top-Tipps aus der Praxis:
- Professionelle Fotos: Investieren Sie in einen Fotografen – das verdoppelt oft die Buchungen
- Dynamische Preise: Passen Sie Preise an Saison und Events an (mehr dazu hier)
- Superhost werden: Top-Bewertungen führen zu besserer Sichtbarkeit
- Self-Check-in: Reduziert Ihren Aufwand erheblich
- Multi-Plattform: Nicht nur Airbnb, auch Booking.com nutzen
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Fazit: Lohnt sich Airbnb in Wien?
Kurze Antwort: Ja, wenn Sie die richtigen Voraussetzungen mitbringen. Eine gut gelegene, modern ausgestattete Wohnung kann 40-100% mehr Einnahmen erzielen als bei Langzeitmiete – allerdings mit mehr Aufwand.
Unsere Empfehlung: Nutzen Sie unseren kostenlosen Ertragsrechner und den Kurzzeitvermietungs-Check, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Und wenn Sie den Aufwand scheuen: Wir übernehmen gerne alles für Sie – rein erfolgsbasiert.
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Matthias Poczesniok
Gründer & Geschäftsführer
Mit umfassender Erfahrung im Immobilien- und Hospitality-Bereich hat Matthias BoostyourHome gegründet, um eine Lücke im Wiener Markt zu schließen: professionelles, lokales Management für Ferienwohnungen.
Als aktiver Co-Host in Wien betreut Matthias Ferienwohnungen in der ganzen Stadt selbst – von der Inseratsoptimierung bis zur Gästebetreuung. Er ist außerdem Inhaber der Marketing-Agentur socialbunnymarketing.com; daher stammen die datengetriebenen Preis- und Reichweitenstrategien hinter BoostyourHome.
Hinweis: Dieser Artikel wurde teilweise oder vollständig mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen wir keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben. Die Inhalte stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar.